Psychologie Paartherapie Paarberatung

Worum geht es in einer Paartherapie respektive Paarberatung?
Partnerschaft ist häufig ein
wichtiger Bestandteil für das persönliche Wohlbefinden und damit ein wichtiger
emotionaler Wert im Leben von vielen. Wenn aber die Beziehung über eine
gewisse Zeit negativ verlaufen ist, dann kann sich das aufs persönliche
Lebensgefühl grundsätzlich niederschlagen. Häufig ist die Kommunikation des
Paares latent oder auch offen seit langem angespannt. Es finden zu oft Auseinandersetzungen statt,
die unerfreulich verlaufen, die Partnerschaft bedrohen und Leiden schaffen.
Oder es werden im Gegenteil wichtige Auseinandersetzungen gemieden, z.B. aus
Furcht, Scham oder Angst, den Partner zu verletzen respektive verletzt zu werden.
Bei solchen
Paarsituationen ist davon auszugehen, dass sich die Beziehung in einer Krise befindet,
welche aus eigener Kraft nicht mehr erfolgreich bewältigt werden kann. Das
Einbeziehen eines Beraters stellt erst einmal eine Überwindung dar, aber
sie bedeutet für das Paar auch einen grossen Schritt vorwärts. (Themen und Probleme bei
Paaren).
Vorgehen
Was der eine Partner mitteilt,
sollte, so gut wie es geht, vom andern Partner emotional und gedanklich nachvollzogen werden.
Dies ist das gesprächstherapeutische Grundprinzip (Gesprächspsychotherapie).
Dieses tiefere Verstehen des Andern ist ein wichtiger Motor für den Fortschritt.
Nach erfolgter De-Eskalation des je eigenen Konflikterlebens wird es möglich,
Konfliktzyklen zu erkennen, Kern-
emotionen ins Gewahrsein zu bekommen und diese konstruktiv auszudrücken. Das spezifisch
paartherapeutische Vorgehen der
Emotionsfokussierten Paartherapie wird zu Beginn der ersten Sitzung
erläutert. In einem paartherapeutischen Fokus können auch
Einzelsitzungen mit nur einem Partner eingeschoben werden.